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In der Montagsausgabe vom 20.04.2009 der Saarbrücker Zeitung war ein Artikel mit der Überschrift "Fans protestieren auf dem Kieselhumes" zu lesen.
zum Artikel

Da allerdings keine näheren Informationen zum Protest der "Eschden Fans" in den Artikel einbezogen wurden und nur in eine Richtung recherchiert wurde, nahmen wir in Form eines Leserbriefes, der hier ebenfalls online gestellt ist, Stellung zu dem Geschehen.


Stellungnahme der "Eschden Fans" zu dem Artikel "Fans protestieren auf dem Kieselhumes"

Wir, die Fanorganisation "Eschde Fans" der Frauenmannschaft des
1. FCS, finden es bedauerlich, dass im
Bericht über unsere Protestaktion am
vergangenen Sonntag nur der Abteilungsleiter
Joachim Grewenig zu Wort kommt, ohne dass
über die näheren Umstände unseres „Streiks“
berichtet wird. Wir hätten dann z.B.
klarstellen können, dass es uns nicht um den
Wechsel von Dzsenifer Marozsan geht, wie von der Abteilungsleitung vermutet, die für
den Verein ohnehin nur schwer zu halten
gewesen wäre; sondern darum, wenigstens die
übrigen Leistungsträgerinnen zu halten. Noch
in Ihrer Samstagsausgabe hatte auch die SZ
darüber berichtet, dass es „auf Grund
personeller Veränderungen in der Führung der
Frauen-Fußball-Abteilung offenbar bisher
keine Vertrags-Gespräche mit Spielerinnen
gegeben hatte und die Mannschaft deshalb die
FCS-Führung wohl um das Gespräch bat."
In der Montagsausgabe ist das genaue Gegenteil zu lesen:
"Dass in Sachen Vertragsgespräche nichts passiert
wäre, wenn sich nicht die Mannschaft ans
Präsidium gewandt hätte, dementiert
FCS-Abteilungsleiter Joachim Grewenig
allerdings: "Wir haben uns mit den
Leistungsträgerinnen seit Anfang März
unterhalten."

Welcher Aussage dürfen wir nun Glauben schenken?
Dem Vorstand, der Mannschaft?
Oder müssen wir uns die Frage stellen, dass
für einen der beiden Artikel einfach nur Ihrerseits
schlecht recherchiert wurde?
Ist im Endeffekt auch egal, da wir Fans uns zu 100 %
hinter die Mannschaft stellen werden.
Unserer Kenntnis nach wären nahezu alle
Leistungsträgerinnen gerne beim Verein
geblieben, wenn aus mehr oder weniger losen
Vertragsgesprächen rechtzeitig ernsthafte
Verhandlungen geworden wären.
Da aber auf mehrere Signale
nicht ausreichend reagiert wurde, waren wir letztendlich
zu diesem drastischen Schritt gezwungen.


Herr Grewenig bemängelt die Unruhe, die von
den "so genannten Fans"
hereingetragen würde. Hier wird offenbar der
Überbringer der schlechten Nachricht für die
Nachricht selbst verantwortlich gemacht.
Darüber hinaus ist die Aussage eine
Ohrfeige für die Fans, die als ehrenamtliche
Helfer vor, während und nach einem Spiel
fungieren und viel Zeit inverstieren. Denn
die Arbeit niederlegen kann nur, wer vorher
mitgearbeitet hat.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Danielczok
und alle "Eschden Fans"



 
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